Graz hat die Wahl [+Video]

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Die letzte Woche Wahlkampf in Graz ist intensiv – auf beiden Seiten der Herrengasse stehen Zelte von Parteien, knallbunt, mit mehr oder weniger starkem Menschenandrang. In Parteijacken gekleidet, wandern WahlhelferInnen durch die Menschenmengen und verteilen Kugelschreiber, Feuerzeuge und Broschüren. Am 5. Februar wählt Graz.

Die letzten Kommunalwahlen fanden im November 2012 statt, seit damals besteht der Gemeinderat aus FunktionärInnen der ÖVP, KPÖ, SPÖ, FPÖ, Grünen und der Piratenpartei.

Bürgermeister Siegfried Nagl tritt auch dieses Jahr wieder als Spitzenkandidat für die ÖVP an, für die KPÖ kandidiert Elke Kahr, als SPÖ-Kandidat stellt sich Michael Ehmann der Wahl. Für die Grazer Grünen kandidiert Tina Wirnsberger, für die FPÖ tritt Mario Eustacchio an. Außerdem finden sich noch die NEOS mit Niko Swatek, die Piraten und Unabhängigen mit Philip Pacanda und WIR mit Gerhard Mariacher auf dem Stimmzettel. Auch Tatjana Petrovic und das Einsparkraftwerk mit Rainer Maichin treten an.

Thematisch polarisieren verschiedene Brennpunkte: einerseits der geplante Bau des Murkraftwerks, andererseits die immer noch aktuelle Flüchtlingsthematik. Auch die üblichen Themen wie Sicherheit (z.B. in den Grazer Parks), die starke Luftverschmutzung oder auch die Grazer Öffis werden oft genannt.

Was aber denken eigentlich die Grazerinnen und Grazer selbst? Was wünschen sie sich für ihre Stadt und ihr Viertel? Und was sind die Hauptanliegen der Parteien?
Wir waren für euch rund um den Jakominiplatz unterwegs, um einen Überblick über die Meinungen der Menschen einzufangen – und während die Meinungen zum Jakominiviertel durchwegs positiv sind, wünschen sich die Menschen von den Politikern einiges für ganz Graz.


INFO
Die Wahllokale im Jakominiviertel haben von 07:00-16:00 Uhr geöffnet.
Um wählen zu dürfen, werden ein amtlicher Lichtbildausweis (z.B. Reisepass, Führerschein) und die amtliche Wahlinformation benötigt.

 

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