Ode an die Laberln

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Die Patties saftig, die Buns fluffy und die Dips ein Traum, schwärmen Burger-Freaks vom neuen FREIGEIST in der Klosterwiesgasse. Die Postings auf Facebook und Instagram übertreffen sich in Superlativen und selbst skeptische GastrokritikerInnen ziehen den Hut vor dem neuen Burger-Lokal im Jakominiviertel. Wie es Christoph Feilhofer und Andreas Hammer in nicht einmal einem Monat zur “Best Burger in Town”-Location geschafft haben.

Es war im September, als wir bei den bei den Neuen im Viertel vorbeischauten und im gediegenen Ambiente des mocca-in über vergangene Projekte der beiden Gastronomen redeten. Über die gemeinsame Zeit in der Hotelfachschule, Lehr- und Wanderjahre im Ausland und ihr neues Konzept. Mehr wollten die beiden damals noch nicht verraten. Nur so viel: „Wir werden umbauen.“

freigeist in rotVom Breakfast zum Sundowner

Das taten sie dann auch. Razz fazz. Mit Unterstützung ihrer Nachbarin Aljona Lissek, Spezialistin für Raumgestaltung und Visualisierung. Das Ergebnis? Knallrote Fliesen statt Mocca-Töne, cooles Schwarz statt Milchschaumweiss. Designerleuchten und ein ausgeklügeltes Lichtkonzept sorgen einmal für gemütliche Frühstücks- oder Brunch-Atmosphäre, später am Tag verwandeln sie den Raum in eine urbane Komfortzone für die Zeit nach fünf. Die Sundowner-Stimmung sprühte Benjamin Hoefler an die Wand – als SIZE TWO international erfolgreicher Graffitikünstler und den Rest besorgen die DJs, die die Hausherren am Wochenende ans Mix-Pult laden.

Seit der Neueröffnung ist das Lokal Klosterwiesgasse 2 rauchfrei. Statt Tabakschwaden liegt ein Flair der weiten Welt in der Luft. International und hausgemacht sind die Säulen des Gastrokonzeps. Beides verträgt sich ganz gut. Da gibt es Frühstücksvariationen von Los Angeles bis Wien, die Morgenmuffeln das Lächeln ins Gesicht zaubern. Zum Brunch und Dinner serviert man im FREIGEIST auch Gegrilltes und mit frischem steirischen Salat. Und wer Gusto auf Süßes hat, kann zwischen Pancakes, Cheesecake mit Karamelnoten oder dem ultimativen Dessert für Schokolholics wählen.

freigeist bacon story
Burger-Poesie

Aber eigentlich kommen alle wegen der mittlerweile stadtbekannten Burger. Feilhofer und Hammer haben sich den Fleischlaberln verschrieben, weil sie selbst gerne Burger essen, „aber nur solche, die wirklich schmecken.“ Für die Umsetzung verantwortlich ist Küchenchef Tihomir Mudnic, eingefleischter Burgerologe mit einem Herz für Vegetarier, wie die zarten Saitling-Patties beweisen. Jeder Burger aus seiner Küche ist ein Gedicht und die Karte verspricht nicht von ungefähr Poesie: Paris Love, Blue Inspiration, Chicken Delight, Salmon Dream oder die Bacon Story, die niemals enden sollte. Mit und ohne Gurkerl on side, homemade Toppings und Dips oder knuspigen Chips, aus steirischen Erdäpfeln, Möhren und Sellerie geschnitzt.

Epic drinks

Internationales, Regionales und Hausgemachtes listet auch die Getränkekarte auf: Die Kaffebohnen werden bei Perlanera Caffé in Triest geröstet, die Schokolade liefert Becks Cacao und die Teemischungen sind nicht nur würzig, sondern auch fairtrade. Der Rest des Erfolgs ist wieder hausgemacht: Milch-Shakes, bunte Mojito-Variationen und Limonaden mit Erdbeer-Basilikum, Zitrone-Melisse, Himbeere-Limette oder Apfel-Zimt.

Fazit der TestesserInnen: Wer einmal da war, kommt bestimmt wieder.

FREIGEIST
Burger | Bar | Café

Klosterwiesgasse 2 | 8010 Graz
+43 (0) 316 / 81 05 40
info@freigeist-burger.at
www.freigeist-burger.at

Öffnungszeiten

Mo-Do: 9 bis 0 Uhr

Fr-Sa: 9 bis 1 Uhr

Fotos: Freigeist, Jakominiviertel

 

 

 

 

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