Wir geben nicht auf!

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Für das Barprojekt liege eine Nutzung als Geschäftsfläche vor, die Konzession zur Nutzung als Gaststätte fehle. So sieht es die Grazer Bau- und Anlagenbehörde und verlangte gestern die Sperre. Dort, wo schon vor dem Barprojekt die legendäre Hemingway Bar geöffnet hatte. Jahrelang.

Ganz anders sieht das die Facebookgruppe „Rettet das Barprojekt“: Binnen kurzem waren es mehr als 300, die das junge Unternehmen in der Klosterwiesgasse retten wollen, nach einem Tag über 2600.

Wenig überraschend für diejenigen, die das Gemeinschaftsprojekt in den letzten eineinhalb Jahren aus nächster Nähe mitverfolgt – und geprägt haben. Gleich zu Beginn hatte das Barprojekt hohe Sympathiewerte und dabei blieb es, wie die Kundgebung im Web zeigt. Wesentlich für den Erfolg? Die Mischung aus Musik, Kulturprogramm und vor allem das, was gemeinhin „Kundenbindung“ heißt. Gäste im Barprojekt konnten mitgestalten und wollen das auch in Zukunft tun.

Bauliche Mängel, die in der Vergangenheit beanstandet wurden, hatte das Bar-Team  repariert, auch bei der Musiklautstärke nahm man Rücksicht auf  die AnrainerInnen. „Uns war es immer wichtig, alles auf eine legale Ebene zu heben“, meint die Crew im Interview mit der Kleinen Zeitung. Und: „Es wirkt, als wolle man uns loswerden.“ Kommende Woche will das Team das Weiterbestehen des Barprojekts in einem Gespräch mit den Verantwortlichen der Stadt Graz erreichen.

Barprojekt-Bericht in der Kleinen Zeitung

Lukas Ladinig, Michael Bayer und Martin Moser vom Barprojekt im  Interview mit Blog 5 Magazin.

 

 

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